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21.07.2015, 08:49 Uhr | © Gmünder Tagespost 20.07.2015
„Jetzt sind wir dran“
Böbingens Bürgermeister zum Ausbau der B 29
Die B 29 wird auf der Strecke Aalen – Essingen vierspurig ausgebaut. Eine ganze Region freut’s, nur nicht die Gemeinde Böbingen. „Wir werden nun zum Flaschenhals“, sagt Bürgermeister Jürgen Stempfle und drängt auf einen Ausbau vor der eigenen Haustüre.
Böbingen. Gmünd hat seinen Tunnel, Mögglingen bekommt seine Umgehung. Zwischen Aalen und Essingen wird’s bald vierspurig. Und Böbingen? Hat nichts – zumindest noch nicht. Für Böbingens Bürgermeister Jürgen Stempfle stellt sich daher die Frage: „Was bringt ein Ausbau aller Abschnitte, wenn zeitgleich in Böbingen alles beim Alten, sprich die B 29 zweispurig, bleibt?“
CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Scheffold sieht es ähnlich. Zwischen Gmünd und Aalen gebe es noch genug Engpässe. „Da müssen wir dranbleiben. Jetzt erst recht“, so Scheffold. Stempfle und Scheffold finden es zwar wichtig und gut, dass der Abschnitt Essingen – Aalen ausgebaut werde. Dann müsse aber auch die Strecke bei Böbingen ausgebaut werden. „Ansonsten wird Böbingen zum Flaschenhals“, sagt Stempfle. Deshalb fordert er vom Land, dass nach Abschluss der anderen Baumaßnahmen „sofort Böbingen dran sein muss“.
Im August wird der neue Verkehrswegeplan des Landes veröffentlicht. Dann hofft Stempfle darauf, dass „wir priorisiert werden. Der Prozess muss jetzt ins Rollen kommen“. Heißt: Die mittlerweile fast 20 Jahre alten Pläne für eine Ortsumfahrung müssten auf den Prüfstand und schnellstmöglich verwirklicht werden. Dabei hofft er auf die Unterstützung der anderen B-29-Anrainer-Gemeinden. Denn nur wenn alles ausgebaut sei, könne die gesamte Region profitieren, sagt Stempfle.

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