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09.07.2015, 08:55 Uhr | © Gmünder Tagespost 08.07.2015
Schüler löchern Wilfried Klenk
Anerkennung vom Landtagspräsident für Engagement der Agnes-von-Hohenstaufen-Schüler
Hohen Besuch hatte die Gmünder Agnes-von-Hohenstaufen-Schule. Zu Gast war neben dem Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Scheffold auch Landtagspräsident Wilfried Klenk. In sehr freundlicher Art beantwortete er die Fragen der Schüler, sparte aber auch nicht mit Lob für das Engagement der Schülermitverantwortung (SMV).
Landtagspräsident Wilfried Klenk (MdL) und Dr. Stefan Scheffold (MdL) waren im Rahmen der Reihe „Schulbesuch vom Landtag“ zu Gast bei einer politischen Diskussion an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule. (Foto: privat)
Schwäbisch Gmünd. Interessiert lauschte der Landtagspräsident den Ausführungen der Schüler der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, die ihre gymnasialen Profile (ernährungswissenschaftlich, gesundheitswissenschaftlich und sozialwissenschaftlich) vorstellten und über die zahlreichen bereits stattgefundenen beziehungsweise geplanten SMV-Aktivitäten berichteten. Auch er, so Klenk, sei als Klassensprecher und Schülersprecher zum politischen Engagement gekommen, das ihn über kommunale Ämter bis zum Landtagspräsidenten geführt habe.
Beim Themenblock Schule und Bildung legten Klenk und Scheffold großen Wert auf eine Beständigkeit, die im Schulsystem einkehren müsse. Die Schulen vor Ort wüssten doch am besten, was zu tun sei, so die Aussage der beiden Landtagsmitglieder. Viele eingeleitete Entwicklungen ließen sich jetzt nicht mehr zurückdrehen, eine gute Beratung von Schülern und Eltern in den Klassen vier und fünf spiele aber eine große Rolle.
Wichtig war den Schülern der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule der Punkt des Gesundheits- und Verbraucherschutzes. Eine unklare Beschriftung von Produkten, die Vermeidung von Gefahren für den Konsumenten, aber auch die Aufklärung der Verbraucher wurden angesprochenen. Entscheidend sei indes der mündige Bürger, der mit seiner Kaufentscheidung den größten Einfluss nehmen könne.
Zum Vorwurf, dass die Politik von Privatleuten manchmal Dinge verlange, die nur schwer umsetzbar seien, sagte Klenk, dass die Politik als Vorbild fungieren solle, etwa bei der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäuden.
Auf die Frage nach der Umsetzung des Atomausstiegs führte Klenk aus, dass von der Politik vorgesehene Fahrpläne manchmal aktuellen Erfordernissen angepasst werden müssten.
Auch das Thema Flüchtlinge nahm einen großen Raum der Diskussion ein. Hier lobte Klenk ausdrücklich das Engagement der SMV in der Willkommenskultur im kleinen Bereich. Klenk bat beim Blick auf die Flüchtlinge um eine differenzierte Betrachtung solcher Menschen, die Hilfe benötigten und diese auch bekommen sollten, und solcher Menschen, die auch in ihrem Heimatland leben könnten.

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