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09.09.2015, 14:38 Uhr
Scheffold: Remsbahn schneller vergeben

Im August wurde der aktualisierte Vergabekalender im Schienenpersonennahverkehr des Landesverkehrsministeriums veröffentlicht. Dieser gefährde den Erfolg der interkommunalen Gartenschau im Jahr 2019, warnt der Gmünder Abgeordnete Dr. Stefan Scheffold (CDU).

 


Der neue Vergabekalender sehe für die Stuttgarter Netze, zu denen auch die Remsbahn gehört, eine Inbetriebnahme frühestens ab Juni 2019 vor. Bisher waren das Inkrafttreten der neuen Fahrpläne und damit verbunden auch der Einsatz modernen Wagenmaterials für Ende 2018 angekündigt und versprochen, erklärt Scheffold. „Am 6.April 2019 startet die Remstal-Gartenschau, deren Hauptverkehrsträger die Bahn sein wird. Eine Umstellung auf moderne Wagen und einen besser getakteten Fahrplan erst nach Beginn der Gartenschau ist den Organisatoren, vor allem aber den Besuchern der Gartenschau, nicht zuzumuten“, warnt Scheffold vor den Auswirkungen dieser erneuten Verzögerung bei der Vergabe. „Eine Umstellung mitten im Jahr halte ich jedoch ohnehin für unrealistisch. Es ist zu befürchten, dass der neue Verkehrsvertrag erst im Dezember 2019 mit dem Fahrplanwechsel in Kraft treten wird und die gesamte Remstal-Gartenschau mit dem alten Wagenmaterial bedient werden muss“, so Scheffold. Ärgerlich sei zudem , dass ausgerechnet die „Murr-Bahn“, mit der die Remsbahn um den Fernverkehr konkurriere, bereits 2017 topmoderne Wagons erhält, statt wie bisher angekündigt 2018. „Ich appelliere an Verkehrsminister Hermann, zum alten Vergabekalender zurückzukehren und den neuen Vertrag für die Remsbahn bereits 2018 in Kraft treten zu lassen“, so der Abgeordnete abschließend.


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